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Über uns


Warum wir die Werkstatt für Barrierefreiheit gegründet haben:

Kennengelernt haben wir uns im Inklusionsprojekt
mittendrin!. Wir haben erlebt, dass man gemeinsam
viel erreichen kann.

Je gemischter die Gruppe, desto besser das Ergebnis.
Und desto interessanter die Zusammenarbeit.
So entstand die Idee, eine Organisation zu gründen,
in der Leute mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten.
Und jeder das tut, was er besonders gut kann.
Damit Barrieren abgebaut werden.
Baulich, sprachlich und im Kopf.

Eine Sozialgenossenschaft kann verschiedene
Mitglieder unter einem Dach vereinen:

Einzelpersonen, Unternehmen, soziale Einrichtungen,
Städte und Gemeinden. Für Experten in eigener
Sache entstehen neue, interessante Arbeitsfelder.
Gemeinsam mit Fachleuten werden barrierefreie
Angebote entwickelt, zum Beispiel im Bereich
Tourismus.
Das stärkt die Region und das Miteinander vor Ort.

 

Kurzportraits der Gründungsmitglieder:

Marion Huber-Schallner, Stadträtin und Behindertenbeauftragte der Stadt Abensberg

Portrait Marion Huber-Schallner


„Wir sind nicht behindert – es sind die Umstände, die uns behindern!
Seit meinem Unfall engagiere ich mich für den Abbau von Barrieren, auch in den Köpfen der Menschen. Als  Stadträtin werde ich bei baulichen Maßnahmen als Beraterin voll eingebunden. Die Gründung der Sozialgenossenschaft ist der nächste logische Schritt auf dem Weg zu einem barrierefreien Landkreis Kelheim.“

 

Petra Ellert, Diplom-Pädagogin, von 2011 bis 2014 Leitung des Inklusionsprojekts mittendrin!

Portrait Petra Ellert

 

„Miteinander ein inklusives Gemeinwesen schaffen!
 Genossenschaften eignen sich besonders gut, um die Themen Barrierefreiheit und Inklusion vor Ort umzusetzen. Alle Mitglieder – ob behindert oder nicht – setzen sich gemeinsam für die Ziele der Genossenschaft ein und leisten einen Beitrag zur Regionalentwicklung.“

 

Alexander Prock, Mitarbeiter der Landshuter Werkstätten GmbH, seit 1998 Werkstatt Kelheim

Portrait Alexander Prock

 

„Ich möchte als Experte in eigener Sache für einen Landkreis ohne Barrieren beruflich tätig sein!
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Thema Barrierefreiheit für mich ein sehr interessantes Berufsfeld ist. Da ich selbst eine Lernbehinderung habe, kann ich gut beurteilen, wann ein Text für alle Menschen gut verständlich ist.“

 

Mathias Haimerl B.Sc Informatik (TH), Selbstständiger Entwickler und IT-Berater

Portrait Mathias Haimerl

 

„Barrierefreie IT und Internet für jeden - Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, mit IT-Infrastrukturen zu arbeiten.
Um diesen Zielen einen Schritt näher zu kommen und mit den Betroffenen, anstatt nur für die Betroffenen umzusetzen, sehe ich in der Genossenschaftsgründung eine perfekte Möglichkeit mein Expertenwissen einzubringen und weiterzugeben.“

 

Eva-Maria Michl, Bürokauffrau, Marketingassistentin

Portrait Eva-Maria Michl

 

„Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der ein Kollege mit Trisomie 21 ebenso selbstverständlich ist wie eine Reiseleiterin im Rollstuhl.
Dafür bildet unser Vorhaben eine gute Basis: Für die Mitglieder ein Stück Selbstverwirklichung, indem sie ihr Expertenwissen einbringen. Für die Region eine Unterstützung beim Abbau von Barrieren.“